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Samstag, 19. November 2016

Ravioli mit Brie und Birne

 Es ist schon ein Weilchen her, als ich den wunderbaren Brie de Meaux für meine Küche entdeckt hatte. Mit der Zeit habe ich dieses Gericht mehrmals zubereitet und dabei optimiert, und dies ist dabei herausgekommen: es zählt pastamässig mittlerweile zu meinen All-Time-Favourites.

Für den Teig habe ich eine Mischung aus 50:50 Weizenmehl und Hartweizengriess verwendet. Für die Füllung der Ravioli habe ich nur den puren Brie verarbeitet. Die Birne wurden in dünne Ringe geschnitten, in Butter sanft angebraten, mit Puderzucker karamellisiert. Weitere  Zutaten dazu waren frischer Thymian und etwas würziger Pecorino, der fein darüber gerieben wurde. Geschmacklich abgerundet hat das Ganze das selbstgemachte Steinpilzöl, was hier kurz vor dem Anrichten über die Ravioli geträufelt wurde. Ein denkbar schlichtes Gericht, für mich einfach superlecker und deshalb hier empfehlenswert.

Donnerstag, 10. November 2016

Forelle, Topinamburpüree, Wacholderbutter




Zum Topinambur hatte ich Lust auf Fisch, aber beim Fischhändler gab es nur noch Regenbogenforellen, dabei hätte mir zum Gericht ein Bachsaibling oder ein Zander viel besser gefallen. Das Filet wurde auf der mehlierten Haut knusprig gebraten, die aber dann letztendlich doch nicht mitgegessen wurde. Die war mir einfach zu fettig, liess sich aber problemlos vom saftigen Fisch lösen. Der passte wunderbar zum cremigen Topinambur, dass nur mit etwas Sahne zu einem Püree verarbeitet wurde. Die Wacholderbutter wurde aus feingestossenen Wacholderbeeren, Meersalz und etwas Zitronenabrieb hergestellt. Dazu wurde schlicht geröstetes Weissbrot gereicht. Feine, knusprig gebratene Stücke vom Tiroler Speck gaben dem ganzen Gericht noch einen zusätzlichen Kick.

Dienstag, 1. November 2016

So verdammt lecker..Trüffelravioli!



So verdammt lecker und so verdammt teuer ist dieser weisse Trüffel! Aber mindestens 1, 2x im Jahr gönne ich mir trotz seiner schwindelerregenden Preise dieses unbeschreibliche Geschmackserlebnis. Um dieses köstliche Trüffelaroma so intensiv wie nur möglich geniessen zu können, gibt es damit "nur" ein schlichtes Pastagericht mit ordentlich Fett als Geschmacksträger, wobei der Trüffel nicht unnötig erhitzt wird.
Den Teig für die Ravioli habe ich aus 50:50 Hartweizengriess und Weizenmehl hergestellt, ein Eigelb plus ein Vollei pro Person, etwas Salz und Olivenöl, Kurkuma für die Farbe.
 Für die schlichte Füllung wurde feingehobelter Pecorino unter Ricotta gemischt, bereits etwas fein gehobelter Trüffel unter die Masse gegeben. Es ist nicht wirklich eine Sauce, aber dieser intensiv nussige Geschmack der geklärten,leicht gesalzenen Butter mit der atomisierten Petersilie passt, darüber geträufelt, wunderbar dazu.